Mit Schmerzen leben: Das neue Übungsbuch bei akutem und chronischem Schmerz

 

Wer über längere Zeit Schmerzen hat, weiß, wie stark sie das Leben beeinträchtigen. Ganz selbstverständliche Aktivitäten werden erschwert oder unmöglich gemacht. Zu den physischen Einschränkungen gesellen sich, besonders bei chronischem Schmerz, erhebliche psychische Belastungen. So vielfältig wie die Schwierigkeiten sind, mit denen Schmerzpatienten lernen müssen umzugehen, so zahlreich sind die Formen und Arten des Schmerzes. Dass man den Schmerz nicht sehen kann, macht es zudem Angehörigen und Freunden häufig schwer, die so wichtige Unterstützung zu geben.

 

In diesem Buch zeigt Ihnen Annette Auch-Schwelk, wie Sie unabhängig von Ihrem spezifischen Schmerz neue Räume für Lebensfreude und Lebenslust für sich schaffen können. Der Schwerpunkt liegt auf einer Vielzahl von Übungen, die Sie direkt umsetzen und in Ihren Alltag integrieren können. Das Spektrum reicht von Kreativitätstechniken über Achtsamkeit, Meditation und Arbeit an inneren Einstellungen bis hin zu Routinen für das tägliche Leben. Alle Übungen können Sie dabei zu unterstützen, mit Schmerzen ein lebenswertes und selbstbewusstes Leben mit mehr Freude zu führen.

Ab sofort ist das Buch in jedem Buchhandel erhältlich!

Weitere Informationen und die ersten Rezensionen finden Sie hier: https://www.amazon.de/dp/3955716740/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_Ra4.zb0EAXKZS

Die glücklichen Momente im Mai!

Der Mai zählt für mich zu den schönsten Monaten im Jahr. Meine Augen lieben es die Rapsfelder anzuschauen, wenn ihre Blüten in prachtvollem gelb erstrahlen. Mein Gaumen freut sich den geschmackvollen Spargel zu genießen. Ich liebe es den Wind auf meiner Haut zu spüren wenn ich Cabrio fahre. Auf den Straßen höre ich die Menschen laut lachen. Froh darüber, dass der Winter vorbei ist. 
Die Frühlingsgefühle keimen auf. Ein Flirt im Lieblings Café. Den Duft von frischem Kaffee in der Nase. Die Sonne im Gesicht. Glückliche Momente!

 

 

Dieses Jahr ist es anders! Ich sehe die Rapsfelder blühen. Ich schmecke den Spargel. Doch das Dach von meinem Auto bleibt zu. Es ist kalt. Meine Winterjacke ist griffbereit. Die Sonne ist schüchtern. Wo sind die glücklichen Momente?

An den äußeren Umständen können wir nichts ändern. Doch wir haben es in der Hand ob wir uns erlauben glückliche Momente zu erleben! Also rein in die Gummistiefel und mit Spaß in jede Pfütze springen. Den Regen auf der Haut spüren. Hören Sie gute Musik. Gehen Sie tanzen. Kaufen Sie bunte Blumen und erfreuen Sie sich daran. Rein in die Winterjacke, Mütze auf und raus ins Café. Ein Flirt geht auch ohne Sonnenschein und setzt Endorphine: Glückshormone frei! Genießen Sie die glücklichen Momente!

Dieses Jahr habe ich schon jede Menge glückliche Momente erlebt. Letzte Woche als ich einen Award für das Coaching Buch des Jahres bekam. Bei der Gründung meiner Auch-Schwelk GmbH. Dieses Ereignis werde ich gebührend mit meiner ersten Kreuzfahrt in Norwegen feiern. Ich bin glücklich über einige neue Kunden. Zum Beispiel Management Circle AG einem der richtungsweisenden Anbieter von Aus- und Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte. Dort biete ich das Seminar „Gelassenheitstraining für Frauen“ an. Glückliche Momente hatte ich mit den StudentenInnen von der Hochschule für Medien in Stuttgart, wo ich als Referentin tätig bin. Ich bin glücklich, dass ich im September ein Vortrag bei nestwärme e.V. halten werde. Ein Verein, der todkranke Kinder unterstützt. Er schenkt ihnen und deren Angehörigen glückliche Momente!


Mit dem Spruch von Maurice Barrés wünsche ich Ihnen das Allerbeste: „Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt“.

Interview zum Thema Selbstbewusstsein mit Dipl. Psych. Roland Kopp-Wichmann und Annette Auch-Schwelk

  • Kann man Selbstbewusstsein wirklich trainieren?

  • Wie kann man den nicht selbstbewusst sein?

  • Neurobiologen sind überzeugt, nur durch starke emotionale Beteiligung lernen wir etwas Neues. “Siehst Du das auch so?

  • Was machst Du konkret mit den Menschen die zu Dir kommen?

Diese und viele weitere Fragen stellte mir der Dipl. Psychologe Roland Kopp-Wichmann. Es wurde ein längeres, sehr persönliches und interessantes Interview.

Interview mit Dipl. Psych. Roland Kopp-Wichmann und Annette Auch-Schwelk

Die Gabe der Hingabe

Gier nach einem Ergebnis verhindert das Erblühen der Selbsterkenntnis. Die Suche an sich ist Hingabe, sie selbst ist die Inspiration.

(Krishnamurti)

Sich etwas oder jemandem ganz hinzugeben, haben Sie dies schon erlebt? Sei es einer Vision, einer Sache, einer Idee, einem Wunsch, dem Augenblick oder einem Menschen? Mir erging es so, dass ich bereits als Teenager gerne die Welt bereisen wollte. Somit habe ich mit 14 Jahren das Geld von der Konfirmation nicht wie die meisten in einer Stereoanlage angelegt, sondern bin mit meiner Cousine nach Amerika gereist. Später folgten noch viele, weitere Reisen. Der Wunsch, für einige Monate alleine zu reisen, war schon lange da. Doch die Angst siegte. Irgendwann war die Stimme in mir größer und ich gab mich ihr hin. Sie half mir, die Angst kleiner werden zu lassen. Ich packte meinen Rucksack und bin viele Monate alleine durch die Welt gereist. Das Alte loslassen, die Kontrolle loslassen, nicht wissen, was kommt und was morgen, was gleich passieren wird. Sich dem hingeben, was kommen mag und was bereits da ist. Für mich als Frau, deren Kontrollanteil gerne beim Boot am Steuer steht, eine Herausforderung!

Heute, viele Jahre später, bin ich dankbar, dass ich mich meiner Stimme hingegeben habe und ihr gefolgt bin. Dankbar für all die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gemacht habe. Eine davon war in Mexiko vor einer Kirche. Vor mir krochen einige Menschen auf Knien dem Eingang der Kirche zu. Mir kamen Gedanken wie: „Was soll das denn? Da tut doch weh. Aua, die armen Knie!“ Ich beobachtete die Leute eine Weile. Irgendwann bemerkte ich, dass mir Tränen über die Wangen liefen. Ich sah in Gesichter voller Hingabe, Demut und Liebe. Die Leute, die ich dort sah, mussten das nicht machen, sie wollten es machen. Sie haben sich ihrem Glauben ganz hingegeben.

Heraklit sagte: „Panta rhei – Alles fließt.“ Lassen Sie es fließen. Schwimmen Sie mit dem Lebensfluß und nicht dagegen. Geben Sie sich dem Leben hin!

Zuerst wächst der Glaube, dann entsteht das Vertrauen. Der Glaube ist der Samen, Vertrauen der Keim und totale Hingabe die Frucht. (Verfasser unbekannt)

Beantworten Sie folgende Fragen:

  1. Wann habe ich mich das letzte Mal hingegeben? Sei es einer Vision, einer Sache, einer Idee, einem Wunsch, dem Augenblick oder einem Menschen?
  2. Wie erging es mir dabei? Wie fühle ich mich, wenn ich mich hingebe?
  3. In welchem Bereich meines Lebens möchte ich mich hingeben?
  4. Was brauche ich dafür, um es zu tun?

Das Leben ist ein Karussell. Entweder Sie springen auf und fahren mit oder Sie sehen zu! Vertrauen Sie sich. Springen Sie auf. Geben Sie sich dem hin – es lohnt sich!

 Bild: Lago de Atitlán, Guatemala