Ich begleite dich in dieser herausfordernden Zeit!

Keiner weiß momentan, wie es weitergeht. Vielleicht kommen Fragen bei dir auf wie: „Werde ich meinen kranken, alten Vater nochmals in Arm nehmen können?“ „Wann werden unsere Kinder wieder in die Schule gehen? Und was mache ich den ganzen Tag mit Ihnen, wenn sie nicht ihre Freunde treffen dürfen?“ „Wann werde ich selbst wieder meine Freunde sehen?“ Vielleicht merkst du, dass dir deine Arbeit fehlt. Vielleicht bist du verzweifelt, weil du nicht weist wie du deine Miete nächsten Monat bezahlen sollst. Wir haben nichts mehr „im Griff!“ Der Coronavirus bringt viele an ihre Grenzen und darüber hinaus.

In nächster Zeit werde ich dir auf dieser Seite immer wieder hilfreiche Tipps und Übungen mitgeben, wie du durch diese ungewisse Zeit gehen kannst. Es werden Unterschiedliche sein und du kannst deine für dich passende aussuchen. Ich biete dir gerne an deine „Wegbegleiterin“ zu sein. Informationen zu meinen Aus- und Weiterbildungen findest du hier unter „Profil“. Telefonisch oder per Skype begleite ich dich sehr gerne. Schreibe mir eine Mail an info@auchschwelk.de und ich nehme gerne Kontakt mit dir auf!

Heute vor 28 Jahren habe ich meinen Vater beerdigt. Damals war ich 20 Jahre alt. Ich war jung und wollte „die Welt erobern!“ Mein erstes Ziel die USA. Vier Monate wollte ich dort leben. Nach ein paar Wochen habe ich den Anruf bekommen: „Annette komm sofort zurück, der Papa wird sterben.“ Am nächsten Morgen saß ich im Flieger. Verwirrt, fassungslos, ängstlich. Drei Monate später war er tot. Bis zum Schluss sind wir alle an seinem Bett gesessen und haben ihn in den Tod begleitet. Danach begann eine schlimme Zeit für mich. Ich hatte immer wieder den gleichen Albtraum. Ich falle, immer tiefer und tiefer. Das fallen hörte nicht auf. Ich habe mir so sehr gewünscht endlich am Boden aufzuschlagen, damit es ein Ende hat. Doch das Leben hat mir diesen Gefallen nicht getan. 

Ich habe mich so hilflos gefühlt. Mein Schmerz war so groß. Alleine hätte ich das damals nicht geschafft. Mir haben „Wegbegleiter“ geholfen. Menschen die mich unterstützt und mir gezeigt haben, wie ich meine Wunden heilen kann. So wurde mein Schmerz kleiner und kleiner. Die Meditation hat mir sehr geholfen. Seit dem ist sie ein fester Bestandteil in meinem Leben.

Für mich habe ich, bildlich gesprochen, einen „Tsunami“ überlebt. Die Spuren sind nicht mehr zu sehen. Doch der „Tsunami“ hat mich geprägt. Ich habe seit dem sehr viele Aus- und Weiterbildungen „zur Wegbegleiterin“ gemacht. Ich liebe es „Wegbegleiterin“ zu sein. Hätte ich damals diese schlimme Erfahrung nicht gemacht, davon bin ich überzeugt, wäre ich keine gute Wegbegleiterin geworden. Das alles hat mich widerstandsfähiger gemacht hat. Es hat mich kraftvoll und stark gemacht. Mich an Grenzen geführt und darüber hinaus. Der Schmerz hat mich Demut gelehrt. Ich weiß, dass es etwas gibt, das größer ist als ich. Es gab Momente, in denen meine Lebensfreude und Lebenslust in den Hintergrund getreten sind. Doch ich habe meinem Schmerz nicht so viel Macht über mich gegeben, dass sie völlig verschwanden. Es war nicht immer einfach, im Gegenteil. Doch ich habe dafür gesorgt, dass meine Lebensfreude und Lebenslust nie erloschen sind und immer wieder zum Vorschein kommen. Wenn nicht heute, dann morgen.

Wir sind alle viel stärker, als wir oft denken und in uns ist so viel mehr, als wir vermuten. Ich weiß, dass es etwas gibt, das uns auf unserem Weg unterstützt. Denn das hat mir der Schmerz und das Leben in meinen dunkelsten Stunden gezeigt. Egal was geschieht: 

„Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!“